

Das Atterwascher Missi
onsfest
Alfred Ullmann
Das Atterwascher MissionsfestAlfred Ullmann
Das Atterwascher Missionsfest, welches erstmals 1874 gefeiert wurde, wird seitdem an jedem 1. Sonntag im September als besonderer Festtag in der Gemeinde begangen. In diesem Jahr, am 5. September, stand das Fest unter dem Thema „Ehrfurcht vor dem Leben“. Es war auch dem 45. Todestag von Albert Schweitzer gewidmet.
Bewußt wurde dieser Tag mit Pfarrer Mathias Berndt vereinbart, weil im Jahr 2007
das Energieunternehmen Vattenfalll die Eröffnung eines neuen Tagebaues zur Braunkohleverstromung eröffnen möchte.
Damit müssten die Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz abgerissen und die Menschen umgesiedelt werden. Die Kirchengebäude in Atterwasch und Kerkwitz wären der Vernichtung preisgegeben. Die Kirchgemeinde wehrt sich gegen den Abriss der Dörfer und Kirchen, sie setzt sich für die Erhaltung der Schöpfung ein – Ehrfurcht vor dem Leben stand deshalb im Mittelpunkt

des Gottesdienstes und der Predigt.
Es war ein wunderbarer Tag, der von der Gemeinde und für die Gemeinde gestaltet wurde. Die Kollekte des Gottesdienstes wurde auf unser Spendenkonto überwiesen.
Möge es ein Einsehen bei den politisch Verantwortlichen geben, dass diese wunderbare Natur nicht zerstört und dass den seit Jahrhunderten dort lebenden Menschen nicht die Heimat genommen wird.
Das Atterwascher Missionsfest, welches erstmals 1874 gefeiert wurde, wird seitdem an jedem 1. Sonntag im September als besonderer Festtag in der Gemeinde begangen. In diesem Jahr, am 5. September, stand das Fest unter dem Thema „Ehrfurcht vor dem Leben“. Es war auch dem 45. Todestag von Albert Schweitzer gewidmet.
Bewußt wurde dieser Tag mit Pfarrer Mathias Berndt vereinbart, weil im Jahr 2007
das Energieunternehmen Vattenfalll die Eröffnung eines neuen Tagebaues zur Braunkohleverstromung eröffnen möchte. Damit müssten die Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz abgerissen und die Menschen umgesiedelt werden. Die Kirchengebäude in Atterwasch und Kerkwitz wären der Vernichtung preisgegeben. Die Kirchgemeinde wehrt sich gegen den Abriss der Dörfer und Kirchen, sie setzt sich für die Erhaltung der Schöpfung ein – Ehrfurcht vor dem Leben stand deshalb
im Mittelpunkt des Gottesdienstes und der Predigt.
Es war ein wunderbarer Tag, der von der Gemeinde und für die Gemeinde gestaltet wurde. Die Kollekte des Gottesdienstes wurde auf unser Spendenkonto überwiesen.
Möge es ein Einsehen bei den politisch Verantwortlichen geben, dass diese wunderbare Natur nicht zerstört und dass den seit Jahrhunderten dort lebenden Menschen nicht die Heimat genommen wird.