30. Dezember 2009

Albert-Schweitzer-Film angelaufen


Alfred Ullmann schickte mir diesen Beitrag

Ein Leben für Afrika
Barbara Fieber, Cottbus
Es ist der17. Dezember 2009 und es beginnt in Cottbus zu schneien. Nach der telefonischen Einladung von Herrn Ullmann sind wir ins UCI Cottbus gekommen, um in einer Vorab-Uraufführung den Film „Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ anzusehen.
Organisator dieser Veranstaltung war das Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg e. V. in Spremberg. Als Ehrengast wurde Alfred Ullmann vom Niederlausitzer Albert-Schweitzer-Freundeskreis begrüßt. Im Kinosaal 6 waren nur noch wenige Plätze frei, als die mit Spannung erwartete Vorstellung begann.
Über zwei Stunden sahen wir ein Monumentalwerk mit wunderbaren Darstellern, das sich auf die Zeit um 1949 konzentriert. Wir bekommen einen kleinen Eindruck vom schweren Leben Albert Schweitzers und seinen Mitarbeitern im Urwald-Hospital in Lambarene und seinen Bemühungen, gemeinsam mit seiner Frau Helene Geldspenden durch Vorträge und Konzerte in den USA zu sammeln. Dies wurde zunehmend schwieriger, da die Anfeindungen des CIA immer massiver wurden. Grund dafür war Albert Schweitzers Freundschaft zu Albert Einstein und der gemeinsame Kampft gegen die Atomwaffen – die Bombe. Dies wurde ihm als Angriff auf die Politik der westlichen Welt vorgeworfen und damit ein Handlanger der Kommunisten zu sein. In Lambarene führten die feindlichen Machenschaften derweil fast zur Schließung seines Hospitals im Urwald. Um jedoch dem Leben und Wirken Albert Schweitzers, dem Humanisten, Philosophen, Theologen, Orgelvirtuosen, her-
vorragenden Arzt und Friedensnobelpreisträger voll gerecht zu werden, reicht dieser Film längst nicht aus.
Doch auf diesem Wege wird sicher bei vielen Menschen die Neugier und das Interesse auf diesen großartigen Menschen geweckt werden, dessen Botschaft der „Ehrfrucht vor dem Leben“ in der heutigen Zeit erst recht Gültigkeit hat. Jeder kann sein Lambarene haben.